Samstag, 1. Dezember 2012

Beispiel Deutschland

In Berlin (Deutschland) werden jährlich 40 Tonnen Rohstoffe pro Kopf verbraucht. Das sind etwa 110 kg pro Tag. Ein deutscher Politiker mein, dass der Hausmüll davon nur der kleinste Teil sei. Die riesigen Mengen am Rohstoff Verbrauch entstehen einzig und alleine bei der Produktion, von Waren aller Art.
Das traurige ist allerdings das die meisten Rohstoffe nach dem Gebrauch entweder verbrannt, als Restmüll deponiert oder teuer ins Ausland zur Entsorgung geschickt werden. Daher setzt Deutschland sich nun zum Ziel ihre Rohstoffe zu 100 % wiederzuverwerten.
Ein Ratsmitglied einer Umweltgrppe meint, dass eine Verlustwirtschaft sei. Als Beispiel führt er Kunststoffe und Elektrogeräte an: Zwei Millionen Tonnen Plastik würden pro Jahr über den Hausmüll entsorgt und anschließend verbrannt werden, obwohl eine Tonne Plastikgranulat 400 bis 500 Euro kostet. Bei den Elektrogeräten würden nur rund 40 Prozent überhaupt recyclet - der Rest lande in der Restmülltonne.
Um dies zu verhindern arbeitet Deutschland an einem Gesetz das zukünftig den Hersteller eines Produkts dafür verantwortlich macht, dass jenes Produkt am Ende seiner Lebenszeit auch wiederverwertet wird.

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Freitag, 30. November 2012

Rohstoffe sind Zukunft

In Österreich werden jährlich 120 Millionen Tonnen mineralische Rohstoffe gewonnen sowie eine Million Tonnen Rohöl und 1, 5 Milliarden Kubikmeter Erdgas gefördert. Die heimische Mineralrohstoffwirtschaft beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter an über 1000 Standorten. Was vor 1300 Jahren mit einfachsten Abbaumethoden am Steirischen Erzberg begonnen hat ist heute Grundlage unserer Industrie. Mineralische Rohstoffe sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Egal ob Mobiltelefon, Fernseher, Auto, Computer, Kosmetik oder in der Bauwirtschaft. Ohne Metalle, Erdölprodukte oder Mineralstoffe gäbe es keine Industrie, keine Kommunikation, keine Mobilität und keine Zivilisation wie wir sie kennen. Alleine ein Computer besteht aus 30 Metallen, von A wie Aluminium bis Z wie Zinn.

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Mehr Forschung notwendig!

Wie Sie möglicherweise wissen ist Geld für Grundlagenforschung knapp und Forschungprogramme sind auch nicht gerade billig. Trotz dieser Tatsache hat die EU im Herbst letzten Jahres, in der Neuausrichtung ihrer Rohstoffstrategie Recycling als einen von drei Grundpfeilern der Versorgungsicherheit genannt und das Thema damit zumindest einmal aufgewertet. Dazu kommt, dass die zunehmende Verknappung natürlicher Vorkommen in naher Zukunft vielleicht Verfahren rentabel macht, die es heute noch nicht sind.

Herausforderungen

Im Gegensatz zu Geld fehlt es in der Forschung nicht nach Herausforderungen. Diese Herausforderungen beginnen schon alleine mit dem Fakt, dass viele Produkte von sich aus nicht auf Wiederverwertbarkeit angelegt sind. Insbesondere gilt dies bei Gebäuden.
Je komplexer ein Produkt ist, desto schwieriger ist es, es zu recyceln. Für die Zukunft bedeute das,dass wir auch eine technologisch hoch entwickelte Abfallwirtschaft benötigen. also, Recyclingtechnologien, die aus komplexen Produkten möglichst reine Stoffe machen, die man danach wieder nutzen kann.

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Donnerstag, 29. November 2012

Der Urban Mining Award

Der Urban Mining Award


Der Urban Mining Award ist eine seit 2011 vergebene Auszeichnung für die Kreislauf- und Umweltwirtschaft. Der Award wird seither jährlich im Rahmen des Fachkongresses Urban Mining vom Urban Mining e.V. vergeben. Er zeichnet nach eigener Aussage besondere Verdienste und Leistungen für die Förderung und Umsetzung einer konsequenten Kreislaufwirtschaft aus. Darüber hinaus fördert der Urban Mining Award nachhaltige Ideen, Konzepte und Strategien für die Kreislauf- und Umweltwirtschaft. Bekannte Preisträger waren bisher unter anderem Klaus Töpfer (2011), Udo E. Simonis (2012) und Ranga Yogeshwar (2012).

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Urban Mining lohnt sich

Jedes Jahr werden allein Gold und Silber im Wert von 21 Milliarden US-Dollar in elektrische und elektronische Geräte gesteckt. 320 Tonnen Gold und mehr als 7500 Tonnen Silber werden jährlich zur Herstellung von elektronischen und elektrischen Produkten verwendet. Sie stecken in Computern, Handys oder Tablets. Mit dem Gold und Silber fließen insgesamt 21 Milliarden US-Dollar an Wert in die Geräte. Weniger als 15 Prozent sollen davon nur recycelt werden.
 Im Elektromüll sind wertvolle Metalle 40 oder 50 Mal höher angereichert als in den Minen. Und die Bestände wachsen schnell, weil immer mehr elektronische und elektrische Geräte verkauft werden. Wurden 2001 noch 5,3 Prozent (197 Tonnen) der weltweiten Goldressourcen verbraucht, so waren es 2011 bereits 7,7 Prozent (320 Tonnen).Verfolgt werden sollte auch ein Ansatz, der für Entwicklungsländer das "Beste aus zwei Welten" verbindet. Der dort entstehende Elektroschrott solle vor Ort vorverarbeitet und dann in die Industrieländer verfrachtet werden, um dort mit den besten Techniken maximal recycelt zu werden. Dabei geht es natürlich nicht nur um wertvolle Ressourcen wie Kupfer, Zinn oder Palladium, sondern etwa auch um das Plastik im Elektroschrott. Würde man nur die Hälfte der Plastikteile des Elektroschrotts in der EU recyclen, könne man gegenüber der Neuproduktion von Plastik 5 Millionen Kilowattstunden, 3 Millionen Tonnen Rohstoffe und 2 Millionen Tonnen CO2-Emissionen einsparen. Aufgerufen wurde zum "urban mining", eigentlich nur ein anderes Wort für Recycling, also für die Wiedergewinnung der Rohstoffe aus Produkten.

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Weitere Blogs meiner Schulkameraden

Weitere Blogs

Wie Sie jetzt bestimmt wissen, nimmt an diesem Projekt meine ganze Klasse teil. Auch andere Schüler meiner Klasse schreiben regelmäßig Blogs.Wenn einer meiner Klassenkameraden einen Blog eröffnet, wird dieser Post aktualisiert und der Link zu diesem Blog ist dann hier zu finden:
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Der Ablauf


Der Ablauf

In diesem Teil meines Blogs werde ich Ihnen einen groben Ausschnitt des Ablaufs von Urban Mining schildern.



Die sechs Schritte

  1. Rohstoffe werden bereitgestellt.
  2. Ein Produkt wird durch Rohstoffe produziert.
  3. Ein Konsument entscheidet sich das Produkt zu kaufen.
  4. Nach dem das Produkt abgenutzt ist entsorgt der Konsument es.
  5. Mithilfe von Urban Mining wird das Produkt neu aufbereitet.
  6. Durch diesen Prozess werden viele Rohstoffe gewonnen und der Prozess beginnt erneut.
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